Karlsbad

Karlsbad ist die Stadt der Heilquellen, mit umfangreicher Geschichte, wunderschöner Architektur und Natur. Es liegt im Tal des Flusses Teplá am Zusammenfluss mit dem Fluss Ohře. Die Stadt wurde im Jahr 1350 durch den böhmischen König und römischen Kaiser Karl IV. gegründet.

Die Stadtentwicklung war immer mit der Heilwirkung hiesiger heißer Mineralquellen verbunden. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wird das Sprudelwasser auch bei Trinkkuren eingesetzt. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören: Schlossturm Karl IV., die orthodoxe St. Peter- und Paulus-Kirche sowie die Barockkirche der Hl. Maria Magdalena. Karlsbad ist auch durch seine traditionelle Herstellung von Moser-Glas, Thun-Porzellan, den Kräuterlikör Becherovka, das Mineralwasser Mattoni, Mineralsalz, Heilkosmetik und Sprudelsteinsouvenirs berühmt. Der Besuch und Aufenthalt in Karlsbad ist für jeden geeignet, der sich nach ruhigen Augenblicken in einer einzigartigen Atmosphäre eines weltberühmten Kurortes sehnt.

Karlsbad befindet sich in einer Seehöhe von 370 m, umliegende Berge haben mehr als 640 m, es herrscht Gebirgsfußklima.

Seit undenklichen Zeiten sprudeln Quellen im Tal des Flusses Teplá. Die mehr als 600-jährige Tradition des Kurwesens in Karlsbad beruht auf deren Heilwirkungen. Auch wenn sich die Art und Weise der Kurtherapie im Verlauf der Jahrhunderte weiter entwickelte, blieb Eines: positive Ergebnisse für ganze Generationen von Gesundheitssuchenden.

Aus der Quelle sprudeln bis zu 2000 Liter Thermalwasser pro Minute und sein Springbrunnen erreicht eine Höhe von bis zu 12 Metern. Mit dem Wasser gelangt mehr als die doppelte Menge an Kohlendioxid (CO2) an die Oberfläche, welches die letzte Erscheinung uralter vulkanischer Tätigkeit darstellt. Diese Erscheinung ermöglicht nicht nur den Aufstieg des Thermalwassers an die Oberfläche, sondern auch das Sprudeln des Springbrunnens. Andere, so genannte kleine Karlsbaderquellen sind eigentlich nur natürliche Nester, die sich nah vor der Oberfläche vom Hauptstamm trennen. Deshalb ist deren Ausgiebigkeit und Temperatur niedriger als beim Sprudel und sie dienen ausschließlich im Rahmen der Trink-Kur.

Von ca. 100 Quellen verschiedener Ergiebigkeit werden 12 Quellen aufgefangen, deren Temperaturen zwischen 42°C und 72°C liegen. Die Mineralwässer sind in ihrer Grundzusammensetzung ähnlich, sie haben jedoch wegen ihrer unterschiedlichen Temperatur und ihrem unterschiedlichen Kohlendioxid-Gehalt unterschiedliche Wirkungen. Aus chemischer Sicht gehören die Karlsbaderquellen zu Natrium-Bicarbonat-Sulfat-Thermalsäuerlingen mit einer Gesamtmineralisierung um 6,4 g/l und Inhalt zwischen 560-980 mg/l. Außer dem Mineralwasser wird ferner das Kohlendioxid und Moor aus der Fundstelle Krásno in Karlsbad genutzt.

Karlsbader Mineralquellen

Sprudel Sprudelkolonnade
Temperatur A 72°C, B 50°C, C 30°C Quelle Nr. 1
Quelle Karl V. Marktkolonnade
Temperatur 60,5°C Quelle Nr. 2
Marktquelle Marktkolonnade
Temperatur 57,2°C Quelle Nr. 5
Mühlbrunnen Mühlkolonnade
Temperatur 55,6°C Quelle Nr. 6
Nymphequelle (Rusalka) Mühlkolonnade
Temperatur 50,6°C Quelle Nr. 7
Quelle Fürst Václav I. und II. Mühlkolonnade
Temperatur 65,3°C Quelle Nr. 8
Libuše Quelle Mühlkolonnade
Temperatur 62°C Quelle Nr. 9
Felsenquelle Mühlkolonnade
Temperatur 53°C Quelle Nr. 10
Freiheitsquelle Pavillon in der Nähe der Mühlkolonnade
Temperatur 60°C Quelle Nr. 11
Parkbrunnen Neben dem Militärkuramt
Temperatur 47°C Quelle Nr. 12

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