Geschichte des Grandhotels Pupp

Das erste Gebäude des Komplexes Grandhotel Pupp, der sogenannte Sächsische Saal, wurde auf Bestellung des damaligen Bürgermeisters der Stadt Deiml bereits im Jahre 1701 errichtet. Mit diesem Saal legte Bürgermeister Deiml die Grundlage zu einer Reihe späterer Hotelbauten.

In der Epoche, als der Ruhm des Sächsischen Saales zu steigen begann, regierte das Karlsbader Rathaus allerdings schon ein anderer Bürgermeister, und zwar Andreas Becher. Auch er hatte eigene Grundstücke auf den Fluren der Flusswindungen und auch er wollte gern sein eigenes „Lusthaus" haben. Er erbaute es also im rechten Winkel zum Sächsischen Saal, ungefähr an den Stellen des heutigen Spiegelsaals und Grandrestaurant Pupp. Und gleich von Anfang an, als Unterschied zum Salon Deimls, begann man es als Böhmischen Saal zu bezeichnen.

Im Jahre 1760 kommt Jan Jiří Pop, gebürtig aus Veltrus, nach Karlsbad, der bis dahin als Konditor des Grafen Rudolf Chotek wirkte, und übernimmt eine Stelle beim hiesigen Konditor Mitterbach. 1775 heiratet er Mitterbachs Tochter Franziska, die von der Witwe des Bürgermeisters Becher ein Drittel des sogenannten Böhmischen Saals abkauft, das ein weiteres Gebäude des heutigen Hotelkomplexes ist. Im nachfolgenden Jahr kauft Franziska das zweite Drittel, und im Jahre 1776 kauft ihr Ehemann, der unterdessen als Johann Georg Pupp zu unterschreiben beginnt, den letzten Teil des Gebäudes auf. Im gleichen Jahr beginnt sein Unternehmen in Gang zu kommen.

Während des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die Firma erfolgreich und im Jahre 1890 geht in das Eigentum der Familie Pupp, repräsentiert durch die Brüder Anton, Julius und Heinrich, auch der Sächsische Saal über. Im gleichen Jahr wird die Aktiengesellschaft der Familie gegründet. Sechs Jahre später übergibt die Firma den Wiener Architekten Fellner und Hellmer das sogenannte „Etablissement Pupp", um diese Gesamtheit einzelner Gebäude im Jahre 1907 endgültig zu dem im Neubarock konzipierten Grandhotel Pupp zu vereinen.

In den Jahren 1922-1923 erreichen die Umbauten und Modernisierung des ganzen Hotels ihren Höhepunkt. Jedes Zimmer hat sein eigenes Bad mit warmem und kaltem Wasser, und als ihr größter Erfolg gelang es den Pupps vor Beginn des II. Weltkriegs endlich, das letzte der gewünschten Gebäude, das sogenannte Haus Gottesauge, heute Café Pupp zu kaufen.

Im Jahre 1951 wird das Hotel zum Grandhotel Moskva umgenannt. Zu ursprünglichem Name und zur Tradition ist es nach 1989 zurückgekehrt.

GRANDHOTEL PUPP
Rezeption +420 353 109 111
recepce@pupp.cz
Reservierung +420 353 109 631
reservation@pupp.cz
Management +420 353 109 200
pupp@pupp.cz
© GRANDHOTEL PUPP Karlovy Vary, a. s. 2013